WOHNEN

FH JOANNEUM

2015

ÖSTERREICH

RAABA

SANDRA FROSCHAUER

CHRISTOF HASLINGER

8074 I WOHNEN IN RAABA

Die geplante Bebauung hebt sich wegen ihrer Größe von der Umgebung ab, vermittelt aber aufgrund des organischen Städtebaus auch den Eindruck, sie sei gewachsen. So wird ein homogener Abschluss der Bebauung in Richtung der nördlich gelegenen Felder geschaffen.

Das Ziel des Entwurfes war, möglichst flexible Wohnungen zu schaffen. Dafür entwickelten wir ein Raster, dessen Felder zu Wohnungen zusammengefasst werden können.

Die sich wiederholenden Gebäudeblöcke ergeben durch die geknickten Erschließungskerne ein organisches Ensemble. Die dadurch entstehenden Höfe werden zu halb öffentlichen Zonen, die den Bewohnern einen geschützten Aufenthaltsbereich im Freien bieten. Zur Straße hin werden die Höfe durch den Entwässerungsgraben und einen Fahrrad- und Fußgängerweg abgegrenzt. Brücken über den Entwässerungsgraben bieten die Möglichkeit, das Grundstück zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erschließen. Fahrräder können in den dafür geschaffenen Boxen geparkt werden. Zwischen den beiden Bebauungszonen befindet sich neben der Tiefgaragenabfahrt das geforderte Retentionsbecken, dass als Spielwiese dient. Über das Grundstück verteilt, findet man kleinere Spielplätze, sowie eine Feuerstelle im Nordosten.

Die beiden innen liegenden Schächte ermöglichen kurze Leitungswege und dienen zur statischen Lastabtragung. Aus diesem Raster ergeben sich auch die Fassadenöffnungen. Im Süden befindet sich in jedem Feld eine Glasfront, im Norden je nach Bedarf, Eingangstüre und WC-Fenster oder ein Fenster normaler Größe.

© DI Sandra Froschauer

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